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Skulpturengarten

© Sophia Sungler

Ein besonderes Highlight des neuen Standorts ist der historische Garten des Bischofshauses der Erzdiözese Salzburg, der erstmals in das Ausstellungskonzept eingebunden wird. Er bietet den idealen Rahmen für ausgewählte Skulpturen und lädt zum Verweilen in einzigartiger Atmosphäre ein.

Runge Kunsthandel

Zelt Foyer - 5

Historische Wetterfahne mit Greif Darstellung
17. Jhdt, Süddeutsch
Schmiedeisen, ca. 220cm

Kunsthandel Freller

Zelt Virgil - 6

Manfred Kielnhofer
1967 Haslach an der Mühl
„Wächter der Zeit“
Fieberglas
75 x 86 x 84 cm

Manfred Kielnhofer
1967 Haslach an der Mühl
„Wächter der Zeit“
Aluminium
170 x 70 x 70 cm

Lilly's Art

Foyer - 1

Yanni Souvatzoglou
*1946
„Runner“, Entwurf 2025
Bronze, Nr. 2/8
Höhe 217 cm

Die Skulptur „Runner“ des griechischen Bildhauers Yanni Souvatzoglou vermittelt auf unvergleichliche Weise die meditative Kraft des Laufens. Der gleichmäßige Takt der Schritte lässt den Geist zur Ruhe kommen. Mit jedem rhythmischen Atemzug lösen sich die Gedanken vom Lärm des Alltags und finden zu einer wohltuenden Klarheit zurück. Die schlanke, überlebensgroße Bronzefigur scheint trotz der raumgreifenden Bewegung in sich zu ruhen.

Der Künstler selbst war in seiner frühen Jugend ein begeisterter Sprinter und nahm an Wettkämpfen teil. Später entdeckte er die Vorzüge des Langstreckenlaufes für sich. Yanni versteht sein Werk als „Sinnbild für den Lauf des Lebens. Die Figur kommt aus der Vergangenheit, tritt in die Gegenwart ein und bewegt sich in Richtung Zukunft. Sie achtet dabei auf ihr Tempo, um ihre Kräfte besser einteilen zu können. Körper und Geist werden eins und so können wir die Herausforderungen auf unserem Weg meistern und unsere Lebensreise in vollen Zügen genießen.“

Yanni Souvatzoglou gewinnt seine Inspiration aus der symbolischen Ausdruckskraft antiker Bildhauerei, insbesondere der kykladischen, minoischen und etruskischen Kunst. Das Hauptaugenmerk liegt auf der symbolistischen, figürlichen Darstellung abstrakter Emotionen und Geisteszustände. Ausstellungen auf allen Kontinenten unterstreichen Yannis internationale Präsenz und sein großes künstlerisches Können, wie u.a. 1968 Johannesburg (Südafrika), 1986 Southport (England), 1994 TEFAF/KWArt Group, Maastricht (Niederlande), 1996 Rio de Janeiro (Brasilien), 1997 Tokio (Japan), 1997 Hyannis, Massachusetts (USA).

Christoph Bacher Archäologie Ancient Art

Virgilsaal - 2

Publizierte lydische Marmor-Gedenkstele für Tyrannos
28. Mai 42 n. Chr.

Große Marmorstele mit Giebel und Eckakroteren aus Nordostlydien in römischer Zeit, auf der eine Familie ihrem Verwandten namens Tyrannos gedenkt. Die rechteckige Platte mit 14zeiliger griechischer Inschrift. Nach den ersten drei Zeilen ist ein großer Lorbeerkranz mit Schleifen dargestellt, der auf den hohen Rang des Verstorbenen verweist. Die Übersetzung der Inschrift lautet: „Im Jahre 126, am 5. des Monats Panemos: Arkesilaos hat seinem Ziehvater Tyran(n)os die (letzte) Ehre erwiesen, Kal(l)iste ihrem Mann, Tyran(n)os seinem Vater, Tyran(n)is und Horiche ihrem Vater, Artemas und Rhodon ihrem Schwiegervater, Philokalos seinem Bruder und (alle) Verwandten.“ Das Jahr 126 entspricht nach der sullanischen Ära 41/42 n. Chr., das Tagesdatum nach dem Kalender von Asia schließlich dem 28. Mai 42 n. Chr. moderner Zeitrechnung. Bemerkenswert an der Inschrift ist auch, dass der Ziehsohn Arkesilaos als Erster, noch vor der Ehefrau und den leiblichen Kindern genannt wird. Er war dann wohl auch der unmittelbare Stifter der Stele. Diese ist publiziert in: Georg Petzl „Neue Inschriften aus Lydien (V)“, in: Epigraphica Anatolica 38, Bonn 2005, S. 22-23. Auf Metallsockel. 
Ein kleines Stück hinten an der linken unteren Ecke wieder angesetzt. Sonst unrestauriert, mit antiken Bestoßungen wie am Foto ersichtlich.

Provenienz: Deutsche Sammlung des Rechtsanwalts Ernst-Ulrich Walter (1919-2013), erworben zwischen 1963 und 1986. Ausgestellt bis 2013 im „Schatzhaus in der Lausitz. Museum für Morgenlandfahrer“ in Göda, Sachsen.

Höhe: 97 cm

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