Zwei Perspektiven auf das Leben und seine Vergänglichkeit. Auf der einen Seite: ein Bronzehelm, geschmiedet für den Krieg. Auf der anderen: ein Blatt, überlebensgroß und rot, das von der Poesie des Endes erzählt. Beide behandeln ein zentrales Thema der Kunst: den Umgang mit Endlichkeit – als Schutz und als Loslassen.
Christoph Bacher Archäologie Ancient Art
Bronzener Zeitzeuge aus der Ära Alexander des Großen
Dieser hohe Helm des Pilos-Typs, zu bewundern am Stand von Christoph Bacher Archäologie Ancient Art, entstand in der bewegten Zeit der Alexanderkriege. Aus einer Bronzeplatte geschlagen, war er für die neue Kriegsführung geschaffen – mit freiem Blick, freiem Gehör, schneller Beweglichkeit. Drei aufgelötete Medaillons, eines noch mit Resten von Vergoldung, setzen dekorative Akzente.
Die schlichte Form spricht für Effizienz, die Patina für Geschichte. Ein Etikett im Inneren verweist auf die berühmte Sammlung Axel Guttmann.
Kunsthaus Wiesinger
Ein poetisches Blatt im Zyklus des Vergehens
In seiner neuen Serie widmet sich Manfred Bockelmann dem leisen Vergehen: Blätter, die fallen, verwelken, verschwinden. Ein rotes Blatt ist bei Kunsthaus Wiesinger ausgestellt. Durch ihre extreme Vergrößerung und die symbolhafte Farbgebung erhalten die Blätter neue Würde und werden zu Bildern der Hoffnung.
Bockelmann, 1943 in Klagenfurt geboren, ist ein stiller Chronist der Natur. Was andere übersehen, macht er sichtbar: Das Kleine, das Flüchtige, das Vergängliche.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch der ART&ANTIQUE Residenz Salzburg von 9. bis 17. August. Holen Sie sich einen Vorgeschmack und werfen Sie einen Blick auf die diesjährigen Aussteller:innen!

