Egger-Lienz und Rainer im Dialog
Was haben Sense und Sirup gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts – und doch erzählen beide Werke von Arbeit, Ausdruck und künstlerischer Konsequenz. Egger-Lienz zeigt die Schwere der Ernte, Rainer die Überfülle des Sehens. Zwei radikale Positionen österreichischer Kunst – verbunden durch den Mut zur Reduktion wie zur Überlagerung.
Schütz Art Society
Das bäuerliche Leben – Albin Egger-Lienz’ „Zwei Mäher“
Mit beeindruckender formaler Strenge und Reduktion zeigt Egger-Lienz in „Zwei Mäher“ (um 1920) das bäuerliche Leben als Sinnbild des Daseins. Körper und Landschaft verschmelzen zu einer Einheit, Farbe wird zur Haltung. Das Werk bei Schütz Art Society ist auch Teil der Ausstellung „Der Meister und sein Schüler“ – Albin Egger-Lienz & Rudolf Wacker, die bis 2. November 2025 in Engelhartszell zu sehen ist.
Runge Kunsthandel
Übermalte Realität – Arnulf Rainers „Salat mit grünem Sirup“
Fast ein halbes Jahrhundert später setzt Arnulf Rainer mit „Salat mit grünem Sirup“ (1978) ein völlig anderes Zeichen: Farbschichten überlagern die ursprüngliche Darstellung, die Geste triumphiert über das Gegenständliche. Das Werk – Öl auf Holz, signiert, rückseitig etikettiert mit „Peggy Guggenheim Collection“ – ist ein eindrucksvolles Beispiel für Rainers konsequente Suche nach Ausdruck jenseits der Form. Zu sehen und zu erwerben bei Runge Kunsthandel.
Erleben Sie diese und viele weitere Meisterwerke bei der ART&ANTIQUE Residenz Salzburg – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

