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ART&ANTIQUE Salzburg: Gelungener Start im Bischofshaus

Erste Verkäufe am Eröffnungswochenende – Werke von Waris Dirie bereits verkauft – Sommerausgabe setzt Zeichen für die Zukunft der Kunstmesse in Salzburg

Salzburg, 17. August 2026. Die ART&ANTIQUE Salzburg ist erfolgreich an ihrem außergewöhnlichen Sommerstandort angekommen. Nach der feierlichen Eröffnung mit Erzbischof Franz Lackner OFM, Menschenrechtsaktivistin und Künstlerin Waris Dirie sowie „Buhlschaft“ Roxane Duran und mehr als 400 Preview-Gästen zieht die Kunstmesse eine positive erste Bilanz des Eröffnungswochenendes: Mehrere Aussteller berichten bereits von Verkäufen – darunter die Schütz Art Society, deren zwei auf der Messe präsentierte Arbeiten von Waris Dirie bereits Käufer gefunden haben.

Auch Kunsthaus Wiesinger und LILLY'S ART konnten am ersten Wochenende Verkäufe verzeichnen. Damit zeigt sich: Das Bischofshaus am Kapitelplatz funktioniert nicht nur als atmosphärisch außergewöhnlicher Schauplatz, sondern auch als Ort für Sammler, Kunstinteressierte und den internationalen Kunsthandel.

Bis 23. August präsentiert die ART&ANTIQUE dort Kunst aus mehr als 3.000 Jahren – und sendet zugleich ein deutliches Lebenszeichen für die Zukunft der traditionsreichen Messe in Salzburg.

Waris Dirie: Kunst, die unmittelbar Resonanz findet

Eine der großen Entdeckungen dieser ART&ANTIQUE ist Waris Dirie als bildende Künstlerin. Die Schütz Art Society zeigt ihre expressiven, farbintensiven Arbeiten, in denen Dirie Erinnerungen an ihre afrikanische Heimat verarbeitet.

Die beiden zum Messeauftakt präsentierten Werke fanden bereits am ersten Wochenende Käufer. Der Verkauf hat dabei eine zusätzliche Dimension: Die Erlöse unterstützen Bildungsprojekte der von Dirie gegründeten Desert Flower Foundation.

Damit verbindet sich einer der prominentesten Auftritte des Eröffnungsabends unmittelbar mit dem Kunstmarktgeschehen der Messe.

Ein Bischofshaus zwischen Osiris, Warhol und Walde

Der neue Sommerstandort hat sich bereits am ersten Wochenende als besonderer Rahmen erwiesen. Im Erdgeschoß des Bischofshauses und in den Ausstellungsbereichen zum Garten treffen unterschiedliche Epochen und Positionen unmittelbar aufeinander.

Bei Christoph Bacher Archäologie Ancient Art reicht die Zeitreise bis ins alte Ägypten. Eine Kalksteinfigur des Osiris aus dem Neuen Reich (1550–1070 v. Chr.) steht für die ältesten Positionen der Messe.

Kunsthandel Freller setzt mit einem eigenen Alfons-Walde-Raum einen bewussten Kontrast zum Hochsommer. Unter dem Motto „Winter im Sommer“ treffen verschneite Tiroler Bergwelten auf den Salzburger Festspielsommer.

Runge Kunsthandel bringt österreichische Skulptur nach Salzburg, das Kunsthaus Wiesinger spannt den Bogen bis zu Andy Warhols „Turtle“. Historische Kunstobjekte bei LILLY'S ART und zeitgenössische Goldschmiedekunst von AgnesMaria Steinmetzer ergänzen das Spektrum.

Ein besonderer Teil der Messe ist der sonst nicht öffentlich zugängliche Bischofsgarten. Mit Skulpturen bespielt, wird er während der ART&ANTIQUE zur Ruheoase und zum zusätzlichen Kunstraum mitten im Festspieltrubel.

Erzbischof Lackner: Kunst regt zur Reflexion an

Erzbischof Franz Lackner OFM, der die ART&ANTIQUE am Freitag eröffnete und segnete, sieht in der Verbindung von Kunst und Bischofshaus eine besondere Qualität:

Olivier Messiaen sagte, die Musik trage zu Gott aus Mangel an Wahrheit. So möchte ich es auch mit der Kunst halten, die nicht nur abbildet, sondern zugleich zur Reflexion anregt und über das Irdische hinauszuweisen vermag. Die Kirche begleitet den Menschen nun seit Jahrhunderten durch verschiedenste Phasen, Lebensumstände und somit auch Kunstepochen. Bisher war diese Messe in der Alten Residenz der früheren Fürsterzbischöfe angesiedelt, die längst ein Kultur- und Museumsstandort ist. Nun wird sie im Bischofshaus mit dem Element des gelebten und lebendigen Glaubens neu vereint“, so Erzbischof Franz Lackner OFM.

Kontinuität in Salzburg – Kurs auf die Residenz

Die diesjährige Sommerausgabe hat auch über die neun Messetage hinaus Bedeutung. Nachdem die ART&ANTIQUE Salzburg zu Ostern 2026 nicht stattfinden konnte, zeigt der Auftritt im Bischofshaus vor allem eines: Die traditionsreiche Kunstmesse ist in Salzburg präsent – und sie bleibt es.

Für Ostern 2027 ist der Kurs klar: Die ART&ANTIQUE will zurück in die Alte Residenz. Die Gespräche laufen konstruktiv und die Veranstalter sind überzeugt, dass die Messe dort im kommenden Frühjahr wieder ihre Türen öffnen wird.

„Für uns war immer klar: Die ART&ANTIQUE gehört zu Salzburg – und zu Ostern gehört sie in die Residenz. Das Bischofshaus ist für diesen Sommer ein großartiger Schauplatz. Und für 2027 haben wir ein klares Ziel: Wir kommen zurück in die Residenz“, sagt Veranstalter Thomas P. Jungreithmair

 

Bis dahin steht jedoch der Salzburger Kunstsommer im Mittelpunkt. Die ART&ANTIQUE ist noch bis Sonntag, 23. August, geöffnet. Am 19. August lädt SCHLOSSSEITEN zum „LUST.WANDELN im erzbischöflichen Garten“ mit einem Talk über signierten Schmuck. Am 20. August treffen bei Kunsthandel Freller Kunst und Weinkultur aufeinander, am 21. August folgt ART&ANTIQUE Salzburg × NXG mit der Next Generation der Freunde der Salzburger Festspiele.

 

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